+49 6251 704708 0 info@CuroCon.de

Das seit 2015 in Zusammenarbeit mit der Alumina Systems GmbH für innovative Keramik-Metall-Verbundsysteme, König Metall GmbH & Co. KG für Metallverarbeitung, TheSys GmbH für thermische Lösungen und dem Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS durchgeführte Projekt Planß fand 2020 seinen vorläufigen Abschluss. Ziel der Forschungsarbeit war der Aufbau eines autarken, stationären Batterie- bzw. Energiespeichers mit hoher Leistungs- und Energiedichte bspw. für Ladestationen oder große Energiespeichersysteme.

Grundlage war die Nutzung von Hochtemperaturbatterien. Die Hochenergie Na/NiCl2-Batterien bestehen aus planaren ß-Aluminat Elektrolyten.

Abb.: Prinzipdarstellung einer Planß Na/NiCl2‑Zelle
(Quelle: Wißbach, Michael, CuroCon GmbH)

Zur Forschungsarbeit gehörten neben dem Design der Bauteile, die Material- und Bauteilentwicklung, ihre Zusammenführung sowie die Komplettierung der Module zu einem System.

Mittels der bei CuroCon entwickelten DC-Link-UP-Box sollen die Kommunikation mit Energieversorgern bspw. die Übertragung sowie das Management bei Energiepuffern oder erhöhten Auslastungen sowie die Konnektivität zu weiteren Energiespeichern via Industrial Base sichergestellt werden. Die Industrial Base ist zudem mit einer intelligenten Cloud verbunden und kann so systematische Abläufe koordinieren.

Abb.: CuroControl Verschaltungsbox für einen Zellprüfstand für Na/Cl-Zellen
(Quelle: Wißbach, Michael, CuroCon GmbH)

So kann bspw. das Schnelladen von Elektroautos gezielt gesteuert werden. Die Kommunikation Ladesäule – Kfz ist inkludiert. Des Weiteren verspricht ein effizientes, gezieltes Last-/Energiemanagement stets auch ein rentables Kostenmanagement.

In einer separaten Anlage wird bei der adiabatischen Zellprüfung die Verlustleistung ermittelt und durch die CuroControl®MSR geregelt. Dazu wird ebenso die Temperatur ermittelt sowie Zellspannung und Zellstrom gemessen.

Abb.: Nutzungsmöglichkeiten
(Quelle: Wißbach, Michael, CuroCon GmbH)

Das System basiert auf die ebenfalls bei CuroCon entwickelte Software CuroControl®SRx.

Unser größter Erfolg war es, eine nahezu homogene Temperaturverteilung (280°C) im System und die Möglichkeit Na/Cl-Zellen auf Qualität zu prüfen. Zudem konnte die Entwicklung und Umsetzung eines Batteriemanagement-Systems mit eingebetteten Systemen erreicht werden.

Auf diesem Weg möchten wir unseren Partnern für die innovative und befruchtende Kooperation danken. Wir freuen uns auf die gemeinsame Weiterentwicklung unseres Projektes und sind gespannt auf neue Erkenntnisse sowie Anwendungsmöglichkeiten im Bereich Energiemanagement.

de_DEGerman